Kaloku: Umstrittener Kindergarten demonstrierte vor Verwaltungsgericht 13.06.2012

An diesem Artikel der HNA, der am 13.06.2012 erschien sieht man mal wieder wie oberflächlich und einseitig dieses „Blatt“ recherchiert und illustriert.

Als der Reporter der HNA bei der Demo auftauchte erzählte er, dass ein Kollege ganz zufällig an der Demo vorbeifuhr und dass dies der Grund sei, warum er geschickt wurde. Uns war im Voraus klar, dass mit der Anmeldung der Demo bei der Stadt Kassel sofort die Polizei benachrichtigt wurde… und dass diese dann die HNA benachrichtigte.  Ist doch irgendwie kein Geheimnis Herr Reporter!?  Ganz klar, dass wir über unsere Absichten nicht reden wollten, da wir unsere Absichten anscheinend sehr unklar auf unseren Transparenten darstellten.  Wobei nicht alle genannt wurden! „HNA Gehirnwäsche im Abo“ hat der Reporter wahrscheinlich nicht gesehen! Und wäre er noch ein wenig länger geblieben, dann hätte er auch gesehen, dass wir ein Demo-Performance eingeübt hatten, die wir mehrmals wiederholten…(Diese gibt es bald bei uns als Video zu sehen). Doch der Reporter wollte anscheinend seine Jause (Mittagessen) nicht verpassen und machte sich desshalb nur ein paar Notizen und verschwand schon wieder. Jedenfalls haben wir ihn vor seiner Jause noch schnell das Angebot unterbreiten können, ein Interview mit uns zu führen, jedoch nur mit der Bedingung, dass dieses nur veröffentlicht wird, wenn es 1 zu 1 gedruckt werden würde und nicht entfremdet, wie es die HNA schon mehrfach getan hatte!! Doch von diesem Angebot war er anscheinend nicht angetan und verschwand dann entgültig in seine wohlverdiente Jause.

Ebenfalls wird nichts, von dem nicht zu übersehenden Schild erwähnt, auf dem der Schriftzug unserer Internetseite zu sehen war. Auch nichts über die Luftballons, die in die Luft stiegen und an denen Postkarten befestigt waren mit den Kaloku-Internetadressen.  Nichts wird in irgendeinerweise erläutert… meine Güte HNA, was für schlampige Reporter habt ihr denn?

Übrigens hat sich keiner der Demonstrierenden als Mitarbeiter des Kindergartens ausgegeben. Hier hat der Reporter wiedermal schnell spekuliert und nicht recherchiert. So sind wir es von der HNA seit 2,5 Jahren gewohnt.

Zu den Kommentaren auf der Seite braucht man ja nicht mehr viel sagen…. der User Schmid ist wohl das beste Beispiel an einem Ottonormal HNA Leser der keine Ahnung hat,  dass er „already“ HNA – gehirngewäscht ist… aber das kann  man ihm nicht für Übel nehmen, da er nicht der Einzige ist,  der auf diese Gehirnwäsche hereingefallen ist….. Wenn schon Richter und Staatsanwälte so enorm beinflusst werden, dann ist es kein Wunder, wenn ein Ottonormal-Leser in die selbe Falle tappt!

Wir wollen euch trotzdem diesen Artikel nicht vorenthalten…

 

HNA Artikel 13.06.2012 Kaloku: Umstrittener Kindergarten demonstrierte vor Verwaltungsgericht

Kassel. Mitarbeiter und Kinder des früheren Kindergartens Kaloku aus Rotenburg haben am Mittwochmorgen vor dem Verwaltungsgericht in Kassel demonstriert. Das Gericht hatte im vergangenen August eine Klage abgewiesen, mit der sich der Kindergarten seine Schließung wehren wollte.

Die sechs Kinder und acht Erwachsenen, die nicht über die Absichten ihrer Demonstration sprechen wollten, verteilten vor dem Gericht an der Tischbeinstraße Luftballons mit Kaloku-Postkarten an Passanten. Auf Transparenten warfen sie der evangelischen Kirche „moderne Hexenverfolgung“ vor, kritisierten die deutsche Justiz und auch die HNA, die über Kaloku berichtet hatte.

Das Land Hessen hatte dem Trägerverein des Kinderlands im April 2010 wegen Gefährdung des Kindeswohls und Missachtung der Elternrechte die Betriebserlaubnis entzogen. Unter anderem ging es um eine Überbelegung des Kindergartens, aber auch um esoterische Praktiken: Pädagogische Fragen wurden „ausgependelt“, und mit „besprochenen Salzen“ sollte die Befindlichkeit der Kinder beeinflusst werden.

Der Verein hatte gegen das Land Hessen geklagt, war aber im August 2011 gescheitert. Im Mai hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof dieses Urteil bestätigt. Es ist rechtskräftig. Anscheinend will sich Kaloku damit aber nicht abfinden: „Kaloku-Kinderland lebt“ stand auf einem der Transparente. (mcj)